Imprägnieren wie und warum
Mit System „maldaner”
Welche Vorteile bietet das Imprägnieren nach dem Maldaner-Imprägniersystem?
Druckdichte Teile
Durch das Imprägnieren nach der Maldaner-Methode werden poröse Werkstücke druckdicht. Sie können nach dem Imprägnieren in hydraulischen und pneumatischen Systemen verwendet werden.
Keine Ausblühungen
nach galvanischer Bearbeitung.
Durch das Imprägnieren nach der Maldaner-Methode werden die Porositäten
in den Teilen mit Kunstharz gefüllt. Es kann keine Säure oder Beize
mehr in die Teile eindringen und ein Ausblühen der Teile nach dem Galvanisieren
wird verhindert.
Bessere Oberflächen
beim Lackieren und Beschichten.
Durch das Imprägnieren nach der Maldaner-Methode werden Lufteinschlüsse
oder Einschlüsse von Feuchtigkeit beim Lackieren vermieden. Beim Erwärmen
der Teile können sich keine Blasen im Anstrich oder in der Beschichtung
bilden.
Vermeidung von Innenkorrosion
Durch das Imprägnieren nach der Maldaner-Methode werden die Hohlräume in den Werkstücken mit Kunstharz gefüllt. Korrosionsbildung durch Feuchtigkeit in den Teilen wird verhindert.
Wirkungsweise des Maldaner-Imprägnier-Systems
Die folgende schematische Darstellung zeigt, wie die Werkstücke für die Aufnahme des Imprägnierharzes vorbereitet werden und wie erreicht wird, dass das Harz die Poren füllt und so eine bleibende Abdichtung gesichert ist.
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Die Werkstücke werden - sofern erforderlich - alkalisch gewaschen und entweder im Ofen bei 120 ºC bis 150 ºC oder unter Vakuum getrocknet. | |
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Durch ein Vakuum von unter 10 mbar wird die Luft aus den porösen Bereichen evakuiert. | |
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Das Imprägnierharz dringt unter Vakuum in die Poren ein. | |
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Nachdem das Vakuum aufgehoben ist wird das Imprägnierharz durch den atmosphärischen Druck in die Poren gepresst und erreicht so auch die feinsten Verästelungen. | |
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In einem Wasserbad wird die Oberfläche der Teile so abgewaschen, dass kein Oberflächenfilm zurückbleibt. Ein späteres zusätzliches Reinigen der Teile ist nicht erforderlich. | |
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Das Imprägnierharz härtet im Polymerisationsbad bei 90 ºC aus. Durch die Kontakthärtung wird ein Ausbluten des Acrylharzes aus den Poren verhindert. |
Spezial-Imprägnierharz IM 3000 eignet sich zum Abdichten feiner und mittlerer Porosität in den verschiedensten Materialien. Das Imprägnierharz IM 3000 setzt sich aus vernetzenden mono- und polyfunktionellen Acrylaten und Methaclylaten . Es enthält keine Halogenverbindungen und ist PCB- und lösungsmittelfrei.
Die Abwaschbarkeit von IM 3000 ist ausgezeichnet, selbst bei kompliziert geformten und fertig bearbeiteten Werkstücken ist keinerlei Nacharbeit erforderlich.
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IM 3000 zeichnet sich durch höchste Beständigkeit aus. Bei Dauertemperaturbelastung reicht diese von -55 ºC bis +200 ºC. Mit IM 3000 imprägnierte Werkstücke können dem gleichen Druck wie dicht gegossene Teile ausgesetzt werden. Freigaben und Gutachten Die Eignung von IM 3000 als Mittel zur Gussimprägnierung wird durch internationale Freigaben und Zertifikate von folgenden Prüfungsinstanzen bestätigt:
IM 3000 entspricht den Richtlinien des "Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes für Nichtmetallische Werkstoffe" des Bundesgesundheitsministeriums. IMP, der Hersteller von IM 3000 ist nach DIN ISO 9001 vom TüV Rheinland zertifiziert. |