Anwendungsbeispiele

Grundsätzlich können alle porösen Werkstücke imprägniert werden, ganz gleich, ob sie bearbeitet oder unbearbeitet sind, ob sie feine oder grobe Porositäten zeigen, sofern es sich nicht um Lunker oder gar Risse handelt.

Die Anwendungsbeispiele reichen von einfachen Graugussgehäusen bis zu fertig bearbeiteten, komplizierten Druckgussteilen aus Leichtmetall und Zinklegierungen.

Armaturenteile

aus Buntmetall oder Edelstahl werden ebenfall in großen Serien imprägniert.
Das Spektrum reicht von Kleinteilen, die nur wenige Gramm wiegen, bis zu Teilen, die mehrere hundert Kilogramm schwer sind.

Kunststoffteile

in die Metalle eingegossen sind, werden imprägniert, um den durch die unterschiedlichen Schrumpffaktoren entstehenden Spalt zu schliessen.

Galvanik

Beim Galvanisieren poröser Teile gibt es häufig Probleme durch Ausblühungen oder Lufteinschlüsse. Diese Fehler können vermieden werden, wenn die Poren vor dem Galvanisieren durch Imprägnieren geschlossen werden. Auch als Vorbehandlung, um ein besseres Ergebnis bei der galvanischen Bearbeitung von Sinterteilen zu erzielen, ist das Imprägnieren erforderlich.